Vereinsgeschichte

Die Burschenschaft Berg e. V.

Die unverheirateten Burschen und Madln des Ortes bilden die Burschenschaft Berg e. V.. Zurzeit zählt die Burschenschaft Berg, etwa 70 aktive, sowie passive Mitglieder. Die Burschenschaft Berg kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Wann genau die Gründung zu datieren ist, lässt sich heute nicht mehr belegen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts haben sich allerdings viele Burschenschaften gegründet, sodass davon auszugehen ist, dass auch die Gründung der Berger Burschenschaft in diese Zeit fällt. Wir haben also vermutlich unser 100-jähriges Bestehen überschritten.

Den ersten uns bekannten Oberbursch, Paul Huber (gest. 03.02.2010) gab es bereits vor dem zweiten Weltkrieg. In den Kriegsjahren war Otto Reiser (gest.) Berger Oberbursch. Von der Hitlerjugend ließ er sich Erzählungen nach wohl nichts vorschreiben. Nach Kriegsende gab es mit Herbert Söllner erst im Jahre 1969 wieder einen offiziellen Oberburschen.

Die Burschenschaft Berg e. V. sieht ihre Aufgaben im Erhalt alter bayrischer Tradition sowie der Förderung der Gemeinschaft im Ort durch verschiedene Veranstaltungen. An erster Stelle steht alle vier Jahre das Aufstellen des Maibaums am Dorfplatz. Der Maibaum ist ein Symbol der Einigkeit des Ortes. Zu diesem Anlass richten die Burschen und Madln eine große Maifeier aus.

Im Veranstaltungskalender der Burschenschaft Berg steht jedes Jahr im Sommer das „Berger Dorffest“. Erstmals unter dem damaligen Oberburschen Stephan Lindner stattfindend, wurde die Tradition ins Leben gerufen, um für die Berger Bevölkerung ein Fest zu machen. Die Berger bekommen die Möglichkeit, gemeinsam zu feiern, alte Freunde wieder zu treffen und neue Bekanntschaften zu machen.

Im Jahr 2000 gab es erstmals die „Berger Wintergaudi“. Die Idee von Manni Nöbauer und Axel Löcherer war es, den Bergern mit einem fröhlichen Fest die trübe Winterstimmung auszutreiben. Sie hatten damit eine einzigartige Veranstaltung ins Leben gerufen. Heute ist die „Berger Wintergaudi“ weit über die Gemeindegrenzen hinweg bekannt, beliebt und wohl unübertroffen.

Auch wenn gerade keine Veranstaltung ansteht, schläft der Verein nicht. Die Berger Burschen und Madln treffen sich beispielsweise zu Tanzproben. Dort werden traditionelle Tänze eingeübt, die nicht nur auf der eigenen Maifeier, sondern auch als Ehrentanz auf den Maifeiern der umliegenden Ortschaften aufgeführt werden. Das große ehrenamtliche Engagement der Berger Burschen und Madln soll nicht ganz unbelohnt bleiben. So unternehmen wir gemeinsame Tagesausflüge oder kurze Städtereisen wie etwa nach Prag, Graz oder Wien.